Seiten

Dienstag, 10. August 2010

Trouble in einer Montag Nacht

Oh my goodness.. da will Frau nur in Ruhe einen Fernsehabend genießen und was passiert? Da schleppt der Stubentiger eine Maus an. Entgegen der sonstigen Gewohnheit war der kleine Nager nicht schon tot oder wenigstens halbwegs im Jenseits, nein, das Nagetier war quietschfidel und huschte sofort durchs Zimmer und unters Sofa... Der Versuch des Anlockens mit Käse scheiterte, weil dieser von der Katze gefressen wurde (wie sollte es auch anders sein). Es endete dann damit, dass 2 Personen das aus 2 Komponenten bestehende Sofa auseinander gebaut haben, was die Maus dazu veranlasste, unter einen der Schränke zu flitzen. Jedenfalls war es nach fast 30 Minuten geschafft, die Maus unverletzt vor der Katze zu retten und ins nächstbeste Feld zu bringen. Also weiter mit dem geruhsamen Abend vor der Glotze, doch keine zweieinhalb Stunden später brachte die Katze eine weitere Feldmaus lebend nach Hause. Dank einer verschlossenen Schlafzimmertür brachte sich der Nager in einem fast leeren Raum in Sicherheit. Der beherzte Rettungsgriff nach der Maus und sie sicher in der Hand haltend, interpretierte diese falsch und biss zu. Ich kann euch versichern, dass so ein Mäusebiss höllisch weh tut und blutet. Eine Desinfektion und Aufrufen diverser Internetseiten führte zu einer Panik in bezug auf Tollwutinfektionen und sonstiger Krankheitsübertragungen... Ein Anruf im Krankenhaus und beim ärztlichen Notdienst brachte schlussendlich Beruhigung. Ja, ich weiß, Mäuse sind so gesehen Schädlinge, aber so ein kleines hilfloses Wesen, das um sein Leben fiept.. hat sämtliche meiner Beschützerinstinkte geweckt. Sollte allerdings mein linker Zeigefinger bald anschwellen oder Anstalten machen, abfallen zu wollen, werde ich wohl den Arzt oder Apotheker meines Vertrauens befragen...

Freitag, 6. August 2010

Liebe = rosarote Wattewölkchenwelt? I don't think so...

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass Liebe ein einfaches und schönes Gefühl ist, klar, außer man liest ständig Schnulzen à la "Edelfräulein brennt mit feurigem Stallburschen durch". Es kann das schmerzhafteste und zerstörerischte Gefühl werden, das man sich nur vorstellen kann. Ich habe bisher nur 2 Menschen in meinem Leben geliebt und davon ist einer nicht mehr bei mir. Der zweite..., ich glaube, was in dieser Beziehung an Verletzungen gegeben hat, halten sich auf quantitativer Seite die Waage. Auch ihn hätte ich fast verloren, bedingt durch falschen Stolz, Sturheit und falsch verstandene Rücksichtnahme. Aber er ist immer noch da, und das wundert mich oft genug, weil wir uns gegenseitig mehr als genug Gründe geliefert haben, um verlassen zu werden. Dabei hätte ich nie Wetten darauf abgeschlossen, dass es mit ihm und mir überhaupt funktionieren würde (okay, holperig ist es oft genug). Auf den ersten Blick mehr als unterschiedlich, aber einander in ihrer Persönlichkeit ähnlich. Allerdings haben wir wohl beide unterschätzt, was es bedeutet, eine Frau zu lieben, die an der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung Borderline Typus leidet. Es ist wie ein stetiges Wandeln an einem Abgrund. Was heute richtig ist, kann morgen total verkehrt sein. Kurz gesagt, egal, wie man es macht, es ist verkehrt! Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, wieviel Kraft es ihn kosten muss, diese Beziehung mit mir zu führen. Ich wünschte, ich hätte seltener so extrem reagiert, dass ich ihn seltener an meinem Selbsthass teilhaben ließ, indem ich diesen auf ihn projeziert habe. Aber er hat es nie aufgegeben, es mit mir zu versuchen. Er hat sich manchmal zurückgezogen, aber egal wie, er war immer irgendwie bei mir. Er hat es durch viel Geduld geschafft, dass ich in jeden Teil meiner Persönlichkeit kennen lernen ließ, dass ich ihn immer nähe habe herankommen lassen. Ich habe irgendwann meine Deckung komplett vor ihm fallen lassen, auch wenn es das war, was mir am meisten Angst gemacht hat. Es war fast unerträglich, diesen Kontrollverlust zulassen zu können, der ja nun nichts anderes als ein Vertrauensbeweis war, aber für mich war es vor allen Dingen die Verletzbarkeit meines Selbst, das mir am meisten Angst gemacht hat. Vertrauen zu lernen und sich dabei auch noch als liebenswerte Person zu empfinden, stellt für jemanden wie mich eine fast unlösbare Aufgabe dar. Wenn man sich nicht selbst liebt, wie kann man dann glauben, dass es jemand anderes tun kann? Ich habe es lange nicht verstanden, was ihn an mir anzieht, warum die Wahl ausgerechnet auf mich gefallen ist. Es gab genügend Gelegenheiten, wo ich ihn dafür gehasst habe, dass er mich liebt und mir das auch noch gezeigt hat. Selbst heute noch fällt mir das schwer, aber es ist mit jedem kleinen Schritt einfacher geworden. Es ist ihm gelungen, jede Waffe, die ich gegen mich selbst, gegen ihn und gegen diese Beziehung geführt habe, mir zu entwenden und sie in etwas Besseres umzuwandeln. Ich glaube nicht, dass ich diese Geduld mir selbst gegenüber aufgebracht hätte, aber anscheinend bin ich ihm gegenüber sehr viel geduldiger und nachsichtiger als ich es in vorigen Beziehungen war. Und wer mich kennt, weiß, dass Geduld nicht gerade zu den von mir gelebten Tugenden zählt. Es gab viele Momente, in denen ich daran gezweifelt habe, dass das mit ihm und mir tatsächlich wohin führt und andauern wird, aber es hält und vielleicht ist es auch die eine Beziehung, die bis ans Lebensende halten könnte (auch wenn das ein sehr idealistisches Ziel ist). Nur ich könnte in Zukunft auf die Zeiten verzichten, in denen es mir mehr Schmerzen als alles andere zufügt, dass ich ihn liebe. Und wahrscheinlich wird es ihm mit mir nicht anders gegangen sein. Vielleicht ist wahre Liebe auch so, dass sie einen manchmal innerlich zerreisst, weil es kaum auszuhalten ist, dass man die Stärke des Gefühls nicht in die Realität und in den Alltag der Beziehung einfließen lassen kann. Und wer will schon seiner eigenen Gefühlsebene hilflos gegenüber stehen? Man will es nicht, aber es lässt sich oft nicht vermeiden. Aber es ist egal, ob es uns Schmerzen zufügt oder einfach nur ein Grinsen ins Gesicht zaubert, wir sind nicht willens, auch nur länger als nötig voneinander getrennt zu sein! Von daher kann ich ihm eigentlich nur danken, weil ich mir sicher bin, dass ich ohne hin kaum noch hier wäre und er mir das Gefühl gibt, die beste "Miezekatze" auf der Welt zu sein! Ich will gar nicht erst versuchen, in Worte fassen zu müssen, wieviel er mir bedeutet und das Zusammensein mit ihm, so lange ich weiß, dass er es weiß!

Ich kann einfach nicht ohne...

... tja, ich kann ohne eine ganze Menge Dinge nicht leben, wie z. B. Kaffee, meine Schuhsammlung, mein Netbook, mein Handy, mein Glätteisen, Lippenstift, Eyeliner, Concealer etc...

Und das sind nur die Basics, diesen Sommer stehen definitiv auf meiner Must Have Liste:

1. Sarouel Hosen (die erwachsene Schwester der Jodphur Hose)
2. Crop Tops (sehen toll aus zu Sarouel Hosen)
3. Boyfriend Cut Jeans
4. High Heels mit T-Strap
5. Bronze- und Korallentöne beim Lidschatten
6. Maxikleider (geblümt oder uni, Hauptsache lang und bequem)
7. Tops aus alten Bandshirts von Hot Tramp DIY
   (bitte ihre Fansite auf Facebook liken Los, sofort liken das Zeug!   )
8. Smoking Blazer mit 3/4 Arm
9. Boyfriend Blazer
10. Jumpsuits (auch wenn sie unpraktisch sind, wenn man unterwegs mal wohin verschwinden muss)
11. schlichte Tank Tops (klaut sie einfach eurem Partner aus dem Schrank, ist auch viel bequemer und so ist Schatzi immer bei einem!!! Wenn ihr eh die gleiche Größe habt, fällt das nicht so auf, außer sein Shirtbestand schrumpft beträchtlich!)
12. Grauburgunder mit Anklängen von Zitrusfrüchten

Wahrscheinlich ist das jetzt gerade nur die Hälfte der Dinge, ohne die ich diesen Sommer nicht leben kann, aber so eine alte Frau wie ich hat auch nicht alles im Kopf!